In der Bibel ist die Gabe nahezu allgegenwärtig. Gott wird gelobt als derjenige, der ganz ursprünglich, zuvorkommend, reichlich gegeben hat: die Erde, menschliches Leben und alles, was es zum Leben braucht. Schließlich sogar sich selbst in der Selbsthingabe in seinem Sohn.

Um Fundraising, die Bitte um eine Kollekte oder Spende, theologisch zu begründen, braucht man nur bei Paulus nachzulesen, am besten im achten und neunten Kapitel des zweiten Korintherbriefes: In der sogenannten Kollekte des Paulus bittet er um Spenden für die Jerusalemer Gemeinde. „Indem Paulus für beides, für das göttliche Geben und Nehmen und für das menschliche Geben und Nehmen denselben Begriff der Charis gebraucht, verschränkt er die göttliche Gerechtigkeit und das menschliche Tun in einer nahezu ununterscheidbaren Weise“, schreibt Thomas Kreuzer in seiner Abhandlung „Grundzüge einer Theologie der Gabe“. Deshalb auch steht die Kollekte so im Zentrum in der Theologie des Paulus.

 

Sie können den Artikel, der in Geben und Gestalten. Brauchen wir eine neue Kultur der Gabe? Band 4 der Reihe Fundraising-Studien im LIT Verlag, erschienen ist, hier downloaden.

 

 

KOLUMNE DES MONATS

Pastor Klaus Struve berichtet in dieser Kolumne über die Kunst des Fundraisings, Herz und Verstand zusammenzubringen.

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Literaturverzeichnis

 

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