Wer Mitstreiter für eine gute Sache gewinnen möchte, muss sich zunächst selbst betrachten. Worum geht es eigentlich? Wofür sind wir da und was wollen wir erreichen?

Das eigene Anliegen

Fundraising wird meist dann in den Blick genommen, wenn  ein akutes Problem vorliegt. Wir wissen aber, dass langfristig keine Gemeinde darum herum kommt, zusätzliche Mittel einzuwerben. Auch wenn Sie schon einige Aktionen durchgeführt haben, haben Sie Ihre Gemeinde und Ihr Anliegen schon einmal unter die Lupe genommen? Je besser Sie Ihre Gemeinde und Ihr Anliegen beschreiben können, desto eher und mehr Unterstützerinnen und Unterstützer werden Sie gewinnen.

Wer sind Sie?
Fundraising beginnt immer bei uns selbst. Um Menschen zur Unterstützung zu motivieren, müssen wir wissen wer wir sind und was wir wollen. Jede Kirchengemeinde und jede kirchliche Organi-sation hat ihre Geschichte und ihr Gesicht. Wer uns unterstützen soll erwartet ein klares Auftre-ten mit Bezug auf unsere Ziele. Das ist bei uns nicht anders als bei Greenpeace, den SOS-Kinderdörfern oder Brot für die Welt. Bei diesen Organisationen weiß jeder sofort, um wen es sich handelt und für welche Ziele die Organisation steht. Wie ist das bei uns? Könnten Sie in we-nigen Sätzen das Besondere an Ihrer Gemeinde, deren Ziele und Visionen beschreiben? Welche Aufgaben haben Sie sich gestellt, um Ihre Ziele zu erreichen? Was macht Ihre Arbeit aus? Welche Erfolge können Sie bereits aufweisen? Es geht letztlich auch darum, welchen (ideellen) Nutzen potentielle Spenderinnnen und Spender hätten, wenn sie Ihre Gemeinde unterstützten. Was bewirkt ihre Arbeit du was wäre, wenn

Selbstbild und Fremdbild
Selbst im Kirchenvorstand können Sie die vorgenannten Fragen vielleicht nicht spontan beantworten. Wie mag es da anderen Mitarbeitenden gehen? Sie alle stehen aber für die Gemeinde. Sie alle werden angesprochen, wenn es Fragen gibt. Das Selbstbild, das Sie von der Gemeinde haben wird abweichen von den Eindrücken der Gemeindeglieder. Diese Fragen stellen sich potentielle Unterstützer und diese Frage müssen Sie vorab für sich beantworten. Das heißt: Fundraising beginnt immer in der eigenen Kirchengemeinden und  vielen Fragen. Welche Kernbotschaft wollen Sie vermitteln? Wie gut kennen Ihre Mitglieder die Gemeinde? Dabei müssen Sie natürlich über die sogenannte Kerngemeinde hinaus denken. Nur wer die Gemeinde wahrnimmt, ihre Angebote kennt kann motiviert werden, Sie zu unterstützen.

 

KOLUMNE DES MONATS

Pastor Klaus Struve berichtet in dieser Kolumne über die Kunst des Fundraisings, Herz und Verstand zusammenzubringen.

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Literaturverzeichnis

 

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